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Die Radtouren auf Kreta

Zu den wirklichen Highlights des Urlaubes zählen mir Sicherheit die Mountainbiketouren.  Wir haben diese Touren über einen Veranstalter gebucht.
Die Touren sind für geübte Fahrradfahrer gut zu meistern. Man wird mit einen Bus mit Anhänger für dei Fahrräder zum Ausgangspunkt gebracht.  Dort werden die Fahrräder und die Fahrradfahrer ausgeladen. Die Fahrräder sind im sehr guten Zustand und alle von Scott. Was man jedoch vermisst sind gefederte Mountainbikes - aber die sind auch nicht notwendig. Meistens sind zwei Begleiter mit dabei. Diese geben immer bekannt, wo die nächsten Haltepunkte sind. Diese liegen im Abstand von ca. 5 km. Welches Tempo man fährt bleibt jeden selbst überlassen. Es gibt schon sehr illustre Gruppen - aber davon später mehr.

Eine Tour hieß

Sarakinas Canyon

Offizielle Beschreibung :
"Mit einer einstündigen Wanderung in der noch unberührten SARAKINAS-Schlucht beginnen wir unsere vielseitige Tour. Anschließend radeln wir durch herrliche Landschaft von der Südküste zur Nordküste der Insel. Die kleine Steigung nach dem Essen in KALAMAFKA wird mit einem einmaligen Blick sowohl auf das LIBYSCHE als auch auf das ÄGÄISCHE MEER belohnt. Zum Schluss gönnen wir uns noch ein erfrischendes Bad in der ISTRON-Bucht. Für die Wanderung ist festes Schuhwerk erforderlich.
50 km, davon 25 km bergab"

Morgens um 8 Uhr wurden wir vom Hotel abgeholt. Treffpunkt war für alle die Radstation in Malia. Bei dieser Tour waren ungefähr 14 Leute dabei. Die ganze Tour wurde von zwei Scouts und natürlich den Busfahrer begleitet. Die Räder standen schon auf den Anhänger. Mit dem Bus ging es nun in Richtung Agios Nikolaos. Von dort, fast an der engsten Stelle von Kreta, fuhren wir in Richtung Ierpetra. Der Sarakinas Canyon liegt in der Nähe der Ortschaften Mirthos und Mithi. Die ganze Anreise hat etwa 1 1/2 Stunden gedauert. Das der Bus die Berge überhaupt schafft grenzt an ein Wunder. Der Eingang der Schlucht liegt etwas versteckt. Man geht über einen alten Wasserkanal zum Schluchteingang. Dort angekommen muss man über einige kleine Steine den Wasserlauf überqueren. Am Besten geht man als Erster, damit man sehen kann, wie irgend einer abrutscht. Anschließend geht es noch ca. 500 Meter in die Schlucht hinein. Festes Schuhwerk ist schon empfehlenswert. Leider wird bei der Radtour nur der Eingang der Schlucht besichtigt. Eine komplette Durchwanderung ist aber bestimmt auch zu empfehlen.

                      

Nach der Schluchtenwanderung wurde nun endlich Fahrrad gefahren. Die ersten 6-7 Kilometer ging es gemächlich bergauf. Die Landschaft ist sehr schön. Man merkt, das man nicht auf Touristenpfaden wandelt. Die Ortschaften die man durchfährt sind noch sehr altertümlich. Man sieht dort keine jungen Leute. Die Häuser haben entweder grüne oder blaue Türen. Unsere Tourbegleiter erzählen dazu die Geschichte, dass die Bewohner dadurch bekannt geben für welche Partei sie sind. Ob es stimmt - keine Ahnung - aber sollen Schweizer lügen? In einen dieser kleinen Orte gab es auch das günstigste Mittagessen. In der Lokalität wurde ordentlich Salat geschnippelt - Bifteki geformt - Pommes geschnitten. So günstig wie in den kleinen Ortschaften kann man auf der ganzen Insel nicht essen.
Nach den Essen wurde der Punkt angefahren, bei dem man sowohl das lybische als auch das kretanische Meer sehen kann. Das war auch der Punkt, wo uns der Wind nur so um die Ohren gepfiffen ist.

                      
Lybisches Meer                                    Kretisches Meer

Die Fahrt an die Nordküste verlief fast nur noch bergab. Die Abfahrt wurde in zwei Gruppen vorgenommen. An der Küstenstraße angekommen wurde nach kurzer Zeit ein Sandstrand erreicht. Er ist von der Straße nicht einsehbar.  Das Einzige was etwas dort störte waren die Liegen. Es gab keine Platz um sich auszubreiten. Sofort kam irgend jemand von der New Economy Kretas angelaufen um die Miete für die Liegen zu kassieren. Aber das Bad im Meer hat sich gelohnt. An der Straße gibt es außerdem zwei Lokale - man braucht also nicht zu verhungern.

Mit dem Bus wurde gegen 16:00 Uhr der Ausgangspunkt der Reise erreicht. 

Die andere Tour hieß

Lassithi

Offizielle Beschreibung :
"Nach Anfahrt auf den AMBELOS-Pass zeigt sich uns in 850 m Höhe die LASSITHI- Hochebene - das ''Tal der 1000 Windmühlen''. Nach Umrundung der Hochebene und Rückfahrt auf den Pass erwartet uns eine faszinierende Abfahrt direkt hinunter zur Küste von MALIA.
30 km, davon 16 km bergab"

Die zweite Radtour führte einmal um die Lassithi- Hocheben. Mit dem Bus fuhren wir von Malia direkt zur Lassithi- Hochebene. Die Ebene liegt in etwa auf 800 Meter Höhe. Dort angekommen wurden die Räder ausgepackt. Bei fast völliger Windstille wurden die Lassithi- Hochebene einmal umrundet. Auf der Lassithi- Hochebene befindet sich auch die Dikti-Höhle. Leider blieb keine Zeit, um diese zu besichtigen. Die einzige Schwierigkeit bei dieser Radtour, war der Anstieg aus der Hochebene hinaus. Aber dafür wird man oben von einen herrlichen Panorama belohnt.

                       
Pause                                                    Blick auf Chersonisos

                       
Blick auf Malia                                      Abfahrt von der Lassithi
                                                               Hocheben

Die Vorbereitung

Die Anreise

Das Hotel

Die Urlauber

Die Animation (nichts für Depressive)

Die Radtouren

Die Jeeptour